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Luftdruck

Vollmond der von der Atmosphäre teilweise verdeckt wird (NASA)

Vollmond der von der Atmosphäre teilweise verdeckt wird (NASA)

Luft umgibt die Erde und bildet die Atmosphäre.
Die gesamte Luftschicht übt einen grossen Druck auf die Erdoberfläche aus: Auf jedem Quadratmeter der Erdoberfläche (ca. 5·108 km² bzw. 5·1014 m²) lasten etwa 10 Tonnen Luft.
Der Druck (Kraft pro Fläche) beträgt auf Meereshöhe ca. 101'000 N/m², entsprechend 101'000 Pa oder 1010 hPa. Genau genommen beträgt der mittlere Luftdruck der Atmosphäre (atmosphärischer Druck) auf Meereshöhe normgemäß 101 325 Pa = 101,325 kPa = 1 013,25 hPa ≈ 1 bar. "bar" ist die ältere Einheit zur Messung des atmosphärischen Drucks, der ursprünglich als 1 bar (1'000 hPa) angesehen wurde, bis moderne und genauere Messungen zeigten, dass der Durchschnitt auf Meereshöhe 1'013,25 hPa beträgt.

Luftsäule: Die Dichte der Moleküle ist unten höher

Luftsäule: Die Dichte der Moleküle ist unten höher

Der Luftdruck nimmt mit der Höhe ab.
Es ist einfach, sich vorzustellen, dass die Luft in den tieferen Schichten nahe am Boden durch die Luftmoleküle in den oberen Schichten zusammengedrückt wird, und folglich dichter ist (siehe Bild).
In den oberen Schichten herrscht so ein geringerer Druck, der mit der Höhe abnimmt.

Isobarenschichten: Der Luftdruck nimmt mit der Höhe ab

Isobarenschichten: Der Luftdruck nimmt mit der Höhe ab

Da der Luftdruck mit der Höhe immer abnimmt und nie in zwei verschiedenen Höhen gleich ist, kann man sich die Atmosphäre auch als einen Stapel von Flächen mit gleichem Luftdruck (Isobarenflächen) vorstellen.
Im Bild sind solche Ebenen durch die Drucklinien p0, p1, p2.... p6 dargestellt.
Isobaren (von griechisch iso „gleich“ und baros „Druck“) sind Linien gleichen Druckes.
Quelle: E. Parlow (2008)