Messungen

Wettermessungen (auch meteorologische Messungen genannt) haben eine wissenschaftliche Basis für die Bestimmung und den Vergleich von Wetterinformationen erschaffen und haben sich seit dem 18. Jahrhundert rasch entwickelt. Messungen können für verschiedene meteorologische Variablen gemacht werden, wie Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschläge und andere.

Die Messungen kommen generell aus:

  • Wetterstationen, wie z.B. zu sehen auf den Temperatur- °C Karten;
  • Wetterballons ("Sondierung");
  • Bojen (auf dem Wasser).

Und für spezifischere Daten (Wolkendecke, Wasserdampf, etc.):

Während bis gegen Ende 20. Jahrhundert die meisten Messungen manuell durchgeführt werden mussten, konnten die meisten bis 2010 automatisiert werden, sodass einfacher auf mehr Variablen, in kürzeren Zeitintervallen und mit mehr Präzision zugegriffen werden konnte.

Nichts desto trotz sind nur für weniger als 1% der Landoberfläche Messungen verfügbar. Die Grafik zeigt das Verhältnis der Deckung der Landoberfläche durch Stationen zur gesamten Landoberfläche der Erde, mit der Annahme, dass jede Station eine Fläche mit einem Durchmesser von 50, 25, 12, 3 oder 1 km deckt.

Abdeckung der Landfläche mit Wetterstationen

Abdeckung der Landfläche mit Wetterstationen

Falls nur Wetterstationen gebraucht werden, sind für weniger als 50% der Landoberfläche Wetter-Informationen verfügbar, auch wenn ein Durchmesser von 50 km (25 km Radius um jede Wetterstation) angenommen wird. Falls die Wetterverhältnisse (Temperatur, Wind, Niederschlag, etc.) sich alle 3 km ändern, wird über weniger als 1% der Landoberfläche mit Messstationen informiert. Nimmt man einen Umkreis von 3 km an, werden in Europa nur 0.3% der Landoberfläche von Wetterstationen abgedeckt, in Afrika sind es nur 0.04%. Wird ein Gitter mit 50km Zellen benutzt, werden immerhin 60% der Landfläche Europas, in Afrika noch 8% der Fläche abgedeckt.

Mit Modellierung kann 100% der Erde gedeckt werden und mit NMM technology können viele Ereignisse überall simuliert werden. Die Präzision der generierten Information hängt von der Auflösung und den Variablen ab. Durch die Nutzung von Wettermodellen, können wir jetzt Wetterverhältnisse in den meisten Orten auf Erden besser als zuvor möglich verstehen. Anhand der täglichen Berechnungen der Modelle, ist es nun möglich, die Wettersituation jeden Ortes auf Erden zu visualisieren.

Messungen werden genutzt um Modelle zu initialisieren, um die Modellresultate für Orte mit zuverlässigen Messungen zu validieren und um spezifische Modellresultate zu verbessern, falls eine höhere Präzision für einen bestimmten Punkt benötigt wird. meteoblue vergleicht kontinuierlich Messungsdaten mit ihren Modellresultaten und verwendet post-processing (Nachverarbeitung) um die Vorhersage der Variablen zu optimieren. Ist der Unterschied zwischen Messung und Vorhersage größer als erwartet, kontaktieren Sie uns bitte.