Meeresoberfläche

Auf dieser Seite sind Beschreibungen zu Variablen aufgeführt, die Eigenschaften der Meeresoberfläche beschreiben. Dazu gehören beispielsweise Wellen und Wassertemperatur.

Meerestemperatur

Die Meerestemperaturen sind die durchschnittlichen Temperaturen des Wassers im oberen Meter des Meeres für einen Umkreis von 40x40km.
Dies sind Durchschnittswerte und berücksichtigen normalerweise nicht den Reflektionseffekt der Sonne auf einer Höhe von 10- 20 Zentimeter, auch berücksichtigen sie nicht die Wassertemperaturen an Stränden oder in flachem Wasser.
Die Wassertemperaturen am Ufer werden beeinflusst durch viele Faktoren wie Sonne, Wassertiefe, Wellen und lokale Strömungen und unterscheiden sich deshalb von den Durchschnittstemperaturen. An sonnigen Tagen sind sie normalerweise höher als die für das Meer angezeigten Durchschnittstemperaturen.  Aufgrund der Komplexität der Einflüsse auf das Wasser in Ufernähe, modellieren wir diese Wassertemperaturen in Küstennähe nicht lokal. Mit lokaler Erfahrung kann man diese die lokalen Wassertemperaturen ganz gut schätzen.

Dünung und Wind Wellen

Dünung beschreibt die Wellen, die durch Wind weit weg vom beobachteten Gebiet entstanden sind (mehrere 1000 km möglich), während Wind Wellen (Windsee) durch den lokalen Wind generiert werden.

Wellenhöhe, Periode und Richtung

Die Höhe der Wellen wird anhand der mittleren Höhe der höchsten 33% der Wind Wellen respektive der Dünung in einem Beobachtungszeitraum beschrieben. Sie wird in Metern (m) angegeben.

Die signifikante Wellenhöhe beschreibt die mittlere Höhe der 33% höchsten Wellen in einem Beobachtungszeitraum, wobei hier Dünung und Wind Wellen zusammen betrachtet werden. Somit entspricht die signifikante Wellenhöhe jener Wellenhöhe, die ein erfahrener Beobachter von Auge sehen würde. Da Wellenhöhen gemittelte Werte sind, können einzelne Wellen somit deutlich höher sein.

Die Periode beschreibt die Zeit in Sekunden (s), die zwischen zwei aufeinanderfolgende Wellen liegt. Weiter zeigt die Richtung an, woher die Wellen kommen. Hier wird also die gleiche Konvention verwendet wie bei der Windrichtung.